Top 3 Herausforderungen beim Ausmisten:

Top 3 Herausforderungen beim Ausmisten:

 Über 6 Monate lang habe ich unsere ganze Wohnung ausgemistet und finde, dass es sich extrem gelohnt hat. Bis jetzt habe ich noch absolut nichts vermisst und auch noch nie bereut, dass ich etwas weggeben habe. Im Gegenteil, ich bin selber fast überrascht, dass wir immer noch alles haben, was wir brauchen. Der riesige Vorteil ist, dass ich jetzt genau weiss was wir haben und was sich wo befindet und praktisch nie mehr etwas suchen muss.

Die top 3 Herausforderungen beim Ausmisten:

  1.  Ausgegebenes oder verschwendet Geld – wenn du etwas gekauft hast, was du nicht benützt oder trägst, dann hilft es dir nicht, wenn du es einfach nur behältst, weil es teuer war oder Geld gekostet hat. Im Gegenteil, der Gegenstand wird dich regelmässig an deinen Fehlkauf erinnern… Das Geld ist bereits ausgegeben und kann nicht mehr zurück ins Portemonnaie fliegen. Also ist es viel sinnvoller den Gegenstand weiterziehen zu lassen und sich einzugestehen, dass es ein Fehlkauf war aus dem man etwas gelernt hat. In Zukunft wirst du viel wählerischer sein und weniger spontan einkaufen.
  2.  Viele wollen die Sachen nicht einfach spenden oder weggeben. Sie überlegen monatelang, wer sich über die Sachen noch freuen könnte oder wie sie sie verkaufen könnten und kommen so nicht vom Fleck. Spende deine Sachen noch heute einem Brockenhaus oder einer wohltätigen Organisation. So kommen die Sachen wieder in den Umlauf und werden gebraucht und so hast mehr Platz.
  3.  Sentimentale Gegenstände: bei diesen Gegenständen wird es in der Regel sehr kompliziert, da sie mit guten Erinnerungen gekoppelt sind und meistens besitzen wir die Sachen schon lange oder haben sie geerbt. Wenn du diese Sachen jedoch nicht brauchst und sie dich auch nicht (mehr) glücklich machen, ist es Zeit sie loszulassen. Vielleicht hilft es dir, wenn du ein Foto von dem Gegenstand machst. Ein anderer Trick ist, eine klare räumliche Grenze zu setzen, dh alle Erinnerungen müssen in eine bestimmte Box passen. So mache ich es bei meinen Jungs. Ein weiterer Tipp, den ich anwende: versetzte dich gedanklich in die Zukunft und überlege dir, was deine Kinder oder Nachkommen mit den Sachen machen werden resp darüber denken werden… ich entscheide lieber selber, was mit den Sachen passieren soll.

Die positive Seite vom Entrümpeln ist, dass du viel weniger oft aufräumen musst und es ist viel einfacher ist dein Zuhause sauber und ordentlich zu halten. Du wirst (fast) nie mehr etwas suchen müssen, da jedes Ding ein «zu Hause» besitzt.